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Was kostet eine Website für KMU in der Schweiz 2026?

Der Preis einer Website für ein KMU hängt weniger von der Technik ab als von Umfang, Inhalten und den Funktionen, die Ihr Betrieb tatsächlich braucht. Dieser Artikel zeigt, welche Faktoren die Kosten bestimmen, welche laufenden Kosten dazukommen und worauf Sie beim Vergleich von Offerten achten sollten.

Veröffentlicht am · AI Suisse

Warum Offerten so weit auseinanderliegen

Wer für seinen Betrieb mehrere Offerten einholt, erhält oft Beträge, die sich um ein Vielfaches unterscheiden. Das liegt selten daran, dass ein Anbieter zu teuer oder zu günstig rechnet. Meist steckt hinter dem Wort «Website» jedes Mal etwas anderes: einmal eine einzelne Seite mit Kontaktangaben, einmal ein mehrsprachiger Auftritt mit Buchungssystem, eigenen Fotos und laufender Betreuung.

Vergleichen lassen sich Offerten deshalb nur über den Leistungsumfang. Die folgenden Faktoren bestimmen ihn am stärksten.

Die wichtigsten Kostenfaktoren

Umfang und Struktur

Eine kompakte Website mit Startseite, Leistungen, Über uns und Kontakt ist schneller umgesetzt als ein Auftritt mit Dutzenden Unterseiten. Jede zusätzliche Seite braucht Struktur, Text, Bilder und Pflege. Für viele lokale Betriebe reicht ein klarer, gut gegliederter Auftritt, auf dem Kundinnen und Kunden in wenigen Sekunden finden, was Sie anbieten und wie man Sie erreicht.

Texte und Fotos

Inhalte sind oft der grösste versteckte Aufwand. Liefern Sie fertige Texte und eigene Fotos, sinken die Kosten. Muss der Anbieter Texte schreiben, Fotos organisieren oder ein Fotoshooting planen, steigen sie. Eigene Bilder Ihrer Arbeiten, Ihres Teams und Ihres Betriebs wirken in der Regel glaubwürdiger als Stockfotos.

Mehrsprachigkeit

In der Schweiz ist eine zweite oder dritte Sprache häufig sinnvoll. Jede Sprache bedeutet zusätzliche Texte, Übersetzung, Prüfung und Pflege. Klären Sie früh, welche Sprachen Ihre Kundschaft wirklich braucht, und ob alle Seiten oder nur die wichtigsten übersetzt werden sollen.

Funktionen: Formulare, Buchung, Shop

Ein Kontaktformular gehört heute zum Standard. Online-Terminbuchung, Mitgliederbereiche oder ein Shop mit Zahlungsabwicklung sind deutlich aufwendiger, weil sie Schnittstellen, Tests und laufende Wartung brauchen. Sobald eine Website Personendaten erhebt, etwa über ein Formular, gilt zudem das revidierte Datenschutzgesetz, das seit dem 1. September 2023 in Kraft ist. Es verlangt, dass Betroffene bei der Beschaffung von Personendaten vorgängig informiert werden (KMU-Portal des Bundes). In der Praxis heisst das: Eine Datenschutzerklärung gehört dazu.

Hosting und Domain

Damit die Website erreichbar ist, braucht sie eine Domain (zum Beispiel ihr-betrieb.ch) und einen Speicherort, das Hosting. Beides sind laufende Kosten, die je nach Anbieter und Anforderungen unterschiedlich ausfallen. Achten Sie darauf, dass die Domain auf Ihren Betrieb registriert ist und nicht auf den Anbieter, der die Website baut.

Pflege und Änderungen

Öffnungszeiten, Preise und Leistungen ändern sich. Fragen Sie vor dem Auftrag, ob Sie solche Änderungen selbst vornehmen können oder ob jede Anpassung über den Anbieter laufen muss und separat verrechnet wird. Das beeinflusst die Kosten über die Jahre oft stärker als der Einstiegspreis.

Abo oder Einmalkauf

Viele Anbieter verkaufen Websites heute im Abo: tiefer Einstieg, dafür ein fester Betrag pro Monat. Das kann passen, wenn Betreuung und Änderungen wirklich enthalten sind. Rechnen Sie aber die Gesamtkosten über mehrere Jahre und prüfen Sie, was bei einer Kündigung passiert. Bei manchen Modellen gehört die Website dem Anbieter, und nach der Kündigung bleibt Ihnen nichts.

Beim Einmalkauf bezahlen Sie die Erstellung einmal. Danach fallen nur noch die Kosten an, die Sie direkt bei Drittanbietern haben, etwa für Hosting und Domain. Entscheidend ist hier, dass Sie die Website danach tatsächlich selbst nutzen, anpassen und bei Bedarf zu einem anderen Anbieter mitnehmen dürfen.

Baukasten, Freelancer oder Agentur

  • Baukasten: Sie bauen die Website selbst mit einem Online-Werkzeug. Der Geldbetrag ist tief, der Zeitaufwand liegt bei Ihnen. Gestaltung, Texte und technische Sorgfalt hängen davon ab, wie viel Zeit und Erfahrung Sie mitbringen. Meist läuft die Seite im Abo und lässt sich nicht ohne Weiteres zu einem anderen Anbieter umziehen.
  • Freelancer: Eine Einzelperson setzt die Website um. Das ist oft flexibel und persönlich. Klären Sie, wer erreichbar ist, wenn die Person ausfällt, und ob Sie alle Zugänge erhalten.
  • Agentur: Ein Team übernimmt Konzept, Gestaltung, Texte und Technik. Das lohnt sich vor allem bei grossen, mehrsprachigen Auftritten mit vielen Funktionen. Für einen kompakten KMU-Auftritt ist der Aufwand einer Agentur nicht immer nötig.

Keine dieser Varianten ist grundsätzlich richtig oder falsch. Wichtig ist, dass Leistung, Preis und Eigentum zu Ihrem Betrieb passen.

Worauf KMU achten sollten

Mobil zuerst

Google verwendet für Indexierung und Ranking die mobile Version einer Website (Google Search Central). Eine Seite, die auf dem Handy verkleinert oder unübersichtlich erscheint, verliert also nicht nur Besucher, sondern auch Sichtbarkeit. Prüfen Sie jeden Entwurf zuerst auf dem Smartphone.

Sichere Verbindung (https)

Eine Website sollte ausschliesslich über https erreichbar sein. Google nennt sichere https-Seiten ausdrücklich als Teil einer guten Seitenerfahrung (Google Search Central). Browser warnen bei unverschlüsselten Seiten, besonders bei Formularen.

Ladezeit

Langsame Seiten verlieren Besucher. Als Richtwert empfiehlt Google, dass der grösste sichtbare Inhalt einer Seite innerhalb von 2,5 Sekunden geladen ist, gemessen bei 75 Prozent der Seitenaufrufe (web.dev). Grosse, unkomprimierte Bilder und viele eingebundene Fremddienste sind die häufigsten Bremsen.

Google-Unternehmensprofil

Für lokale Betriebe ist das Unternehmensprofil auf Google oft genauso wichtig wie die Website selbst. Laut Google hängt die Platzierung in lokalen Suchergebnissen hauptsächlich von Relevanz, Entfernung und Bekanntheit ab; zur Bekanntheit zählen unter anderem Bewertungen und Links von anderen Websites (Google Unternehmensprofil-Hilfe). Website und Profil sollten dieselben Angaben zu Adresse, Telefon und Öffnungszeiten enthalten.

Eigentum an der Website

Lassen Sie sich schriftlich bestätigen, dass Website, Inhalte und Domain nach der Bezahlung Ihrem Betrieb gehören und dass Sie alle Zugänge erhalten. Das ist die beste Absicherung, falls Sie später den Anbieter wechseln möchten.

Checkliste für den Offertvergleich

  • Welche Seiten und Funktionen sind im Preis enthalten?
  • Wer liefert Texte und Fotos, und was kostet es, wenn der Anbieter das übernimmt?
  • Welche Sprachen sind enthalten?
  • Welche laufenden Kosten fallen an, und bei wem werden sie bezahlt?
  • Können Sie Inhalte selbst ändern?
  • Gehören Website und Domain nach der Bezahlung Ihrem Betrieb?
  • Gibt es einen Entwurf, bevor Sie sich verbindlich entscheiden?

Was eine Website bei AI Suisse Design kostet

Wir legen unsere Preise offen. AI Suisse Design gestaltet Websites für KMU und lokale Betriebe in der Deutschschweiz. Alle Angebote sind Einmalpreise, es gibt kein Abo:

  • Moderne Website: CHF 3'500 einmalig. Mobil-optimiert, mit Ihren echten Inhalten.
  • Website inklusive KI-Assistent: CHF 5'300 einmalig. Der Assistent beantwortet Fragen auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch und schickt Anfragen, Offert- und Terminwünsche per Mail an Ihren Betrieb.
  • KI-Chatbot für eine bestehende Website: CHF 1'970 einmalig.
  • KI-Voice-Agent, ein Telefonassistent, der Anrufe entgegennimmt: CHF 6'290 einmalig für das Setup.

Vor dem Auftrag erhalten Sie einen kostenlosen, unverbindlichen Entwurf. Nach der vollständigen Bezahlung gehören Website und Assistent Ihrem Betrieb. Hosting und Domain sowie KI-, Telefonie- und Nutzungskosten sind nicht im Preis enthalten; diese bezahlen Sie direkt beim jeweiligen Anbieter. Die KI-Nutzung kostet meist wenige Franken pro Monat.

Wenn Sie zusätzlich in ChatGPT, Perplexity oder Google AI Overviews gefunden werden möchten, finden Sie dazu unser Angebot für Answer Engine Optimization.

Fazit

Was eine Website kostet, entscheidet sich am Umfang, an den Inhalten und an den laufenden Kosten, nicht am Wort «Website» in der Offerte. Wer die Leistungen vergleicht, die Gesamtkosten über mehrere Jahre rechnet und auf Eigentum, Handy-Darstellung, https und Ladezeit achtet, findet ein Angebot, das zum eigenen Betrieb passt.

Häufige Fragen

Was kostet eine einfache KMU-Website?

Das hängt vor allem von Umfang, Inhalten und Funktionen ab. Bei AI Suisse Design kostet eine moderne, mobil-optimierte Website mit Ihren echten Inhalten CHF 3'500 einmalig, ohne Abo.

Welche laufenden Kosten fallen an?

In der Regel fallen Kosten für Hosting und Domain an, dazu je nach Funktionen weitere Dienste wie KI-Nutzung. Bei AI Suisse Design gibt es kein Abo: Diese laufenden Kosten bezahlen Sie direkt beim jeweiligen Anbieter.

Gehört mir die Website danach?

Bei AI Suisse Design ja: Nach der vollständigen Bezahlung gehören Website und Assistent Ihrem Betrieb, und Sie dürfen sie selbst anpassen. Bei anderen Anbietern sollten Sie das vor dem Auftrag schriftlich klären, besonders bei Abo-Modellen.

Brauche ich einen KI-Assistenten?

Nicht jeder Betrieb braucht einen. Ein KI-Assistent lohnt sich vor allem, wenn viele wiederkehrende Fragen kommen, etwa zu Leistungen, Preisen oder Öffnungszeiten, oder wenn Anfragen auch ausserhalb der Öffnungszeiten eingehen.

Ist ein Website-Baukasten günstiger?

Der Geldbetrag ist meist tiefer, dafür liegt der Zeitaufwand für Gestaltung, Texte und Technik bei Ihnen. Viele Baukästen laufen im Abo, und die Website lässt sich nicht ohne Weiteres zu einem anderen Anbieter mitnehmen.

Muss meine Website eine Datenschutzerklärung haben?

Sobald Ihre Website Personendaten erhebt, etwa über ein Kontaktformular, müssen Sie die Betroffenen nach dem revidierten Datenschutzgesetz vorgängig informieren. Dafür ist eine Datenschutzerklärung der übliche Weg.

Warum ist die Darstellung auf dem Handy so wichtig?

Google verwendet für Indexierung und Ranking die mobile Version einer Website. Eine Seite, die auf dem Handy schlecht funktioniert, verliert dadurch Besucher und Sichtbarkeit.

Quellen